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(MIMN) METALGLORY (online)

ERADICATOR sind 4 junge deutsche Mucker und haben sich vor allem 3 Stilrichtungen verschrieben: Thrash, Thrash und Thrash Metal. Zwar keine wirklichen Youngsters mehr, nachdem 2009 der Erstling „The Atomic Blast“ veröffentlicht wurde, haben ERADICATOR nunmehr mit „Madness in my Name“ zwar einen ähnlich kreativen Titel für ihr Werk gewählt, aber die Scheibe ist wirklich gut.

ERADICATOR erinnern in positivem Sinne an Destruction, Kreator, eben deutschen Thrash Metal alter Schule, und hauen dabei regelmäßig gut auf die Zwölf und können – so kann man meine ich ebenfalls gut heraushören – ältere Anthrax-Scheiben nicht nur zur Ansicht im Schrank liegen gehabt haben. Eine gute Mischung! Apropos: Die Scheibe ist gut abgemischt, klingt nicht zu poliert, sondern rau, rüde, nicht zu bass-lastig, sondern traditionell beißende Gitarren, Destruction-like eben, wirklich gut. Die Gitarrenarbeit selbst ist schnell, sehr abwechslungsreich und man erkennt, dass die 4 Jungs ihr Handwerk durchaus verstehen, auch wenn die ein oder andere Bridge sicher noch mehr auf den Punkt kommen könnte oder das ein oder andere Solo etwas kulminierender verlaufen könnte – geschenkt! Die Vocals sind ebenfalls gut, kein Brüllwürfel, sondern gut gesungen, irgendwie auch angelehnt an Schmier und Konsorten - und das meine ich als Kompliment!

Anspieltipps wären da vor allen der Titelsong „Madness is my Name“, „Born of Hate“, für Freunde gepflegten Hardcores würde ich „Judgment Day“ noch empfehlen, etwas, aber wirklich auch nur etwas langsamer wird es bei „Immortal Sacrifice“, ein klares Highlight der Scheibe.

Fazit: ERADICATOR bedienen Fans der alten Thrash-Schule, kreieren dabei zwar ncihts Neues – aber etwas sehr solides und sehr gut hörbares – ich freu' mich auf die nächste längere Autofahrt!

7 Punkte.
   

(MIMN) Buber Verlag (online)

"Trotz ihrer Jugend legen die vier Musikanten hier bereits ihr zweites Album vor. Das enthält elf amtliche Songs, die im oldstyligen Thrash angesiedelt sind, aber lange nicht alt klingen.

Vielmehr spielt das Quartett erfrischend auf und verbindet Einflüsse aus den 80ern mit moderner Aufnahmetechnik und aktuellem Sound. Weckten die Jungs auf ihrem Debütwerk noch Erinnerungen an Bands der Bay Area, haben beim aktuellen Output auch deutsche Vertreter deutliche Spuren hinterlassen. Der Gesang von Sebastian erinnert streckenweise an einen jungen Schmier oder Daxx von den Schweinfurter Thrashern Vendetta. Von denen könnten auch die vielfältigen Melodien stammen. Hier wird nicht einfach stumpf dahingebolzt, sondern mit Überlegung und Raffinesse musiziert und komponiert.
Wenn es mit dem hartmetallischen Nachwuchs so weiter geht, brauchen wir uns um den Fortbestand der Szene keine Sorgen zu machen. Daumen hoch für die Sauerländer."
   

(MIMN) Necroweb.de (online)

"Im thrashlastigen Outfit präsentieren sich die vier Mannen von Eradicator auf ihrem Zweitwerk “Madness Is My Name”.
Und auch musikalisch geht es in die 80er Bay Area-Gefilde, ohne dabei altbacken zu klingen.

Elf Songs sind es, die dem Hörer eine knapp 50-minütige Metal-Unterhaltung bescheren. Eine stolze Spielzeit in Anbetracht der schnell dahinjagenden Nummern.

Den Anfang macht sogleich der Titeltrack, welcher zunächst mittels eines langen instrumentalen Intros eröffnet wird.
Bereits jetzt liegt der Schwerpunkt auf der Gitarrenarbeit, während das Schlagzeug alsbald volle Fahrt aufnimmt.
Gesanglich zeigt man, dass man Szenegrößen wie Testament, Pantera und Kreator in nichts nachsteht. Allerdings wird nicht nur auf hohe Gesangslinien (wie sie beispielsweise bei Exciter anzutreffen sind) verzichtet, sondern ebenfalls auf allzu aggressive Vocals. Vielmehr beschränkt man sich auf soliden, markanten, teils rauen Klargesang, der nur wenige Male den emotionslosen und eintönigen Klang verlässt. Dies geschieht immer genau dann, wenn Sänger und Gitarrist Sebastian Stöber die Melodieführung auch stimmlich aufnimmt.
Immer wieder bringt das Quartett zudem Breaks und Rhythmuswechsel in den Songs unter, sodass eine abwechslungsreiche Songstruktur entsteht, die dennoch zum steten Headbangen einlädt.

Auch “Baptized In Blood” kann sich hören lassen. Zwar nimmt man hier das Tempo etwas zurück, dadurch büßt der Song allerdings nichts von seiner Eindringlichkeit und Nackenbrecher-Struktur ein.

Ungewohnt prägnant kommt “Last Days Of Defiance” mit seinen 3:30 Minuten als kürzester Titel daher. Entsprechend zügig geht es dabei zur Sache.
Auflockernd bringt man immer wieder Breaks und Tempowechsel unter, während vor allem das Schlagzeug stets im rasanten Geprügel mündet. Gerade dieser Titel in der zweiten Hälfte des Albums “Madness Is My Name” bewahrt das ganze Getrümmer vor dem nahenden Gleichklang.

Thrash Metal Fans der ersten Stunde können sich freuen, denn aus deutschen Landen macht Eradicator den ehemaligen Bay Area Größen alle Ehre.
Würdig vertritt man den hier zelebrierten Old School Thrash Metal, der handwerklich ohne Makel und klanglich astrein (jedoch ohne überproduziert zu wirken) auf den Silberling geprügelt wurde.
Die gezeigte konstante Leistung auf “Madness Is My Name” verdient somit 8,5 Punkte und lässt einzig den Wunsch nach etwas mehr Abwechslung offen."

   

(TAB) Ancientspirit.de - online

"Was mir besonders gut an der CD gefällt, ist, dass die Truppe nicht auf Teufel komm raus losknüppelt und das man die Lieder mühelos voneinander unterscheiden kann. Auch nicht gerade die Regel. ERADICATOR geben sich jedenfalls sehr viel Mühe ihre Songs abwechslungsreich zu gestalten und gleichzeitig sehr eingängig auf den Punkt zu kommen. Operation gelungen, würde ich meinen. Die Riffs sind größtenteils wirklich erstklassig und die Solos und speziell die Harmony-Leads reißen mich immer wieder zu Jubelausbrüchen hin. Mit dem Opener „Possessed By The Devil“ hat man gar einen echten Hit in petto, welcher es locker mit „Thrash Is Back“ von FUELED BY FIRE aufnehmen kann.

Ansonsten gibt es aber auch noch eine Menge zu entdecken, gerade „Never Surrender“ will ich als Anspieltipp hervorheben. Und die druckvolle, natürlich wirkende Produktion tut ihr übriges, um euch das Album wärmstens ans Herz zu legen."

   

(TAB) Bloodchamber.de – online

„Nach langem Überlegen und viel Gehirnschmalz drücke ich ERIDICATOR nun den Stempel „ziemlich gut“ aufs Gehirn. Fakt ist aber, dass in dieser jungen Truppe noch sehr sehr viel Potential steckt. Und mal ganz unter uns, die abgelieferte Arbeit hat für ein Debütalbum schon etwas mehr als nur Hand und Fuß.“

   

(TAB) Obliveon.de - online

"Fakt ist, dass „The Atomic Blast“ keinen einzigen schwachen Song beinhaltet, und dass ist bei den zur Zeit vielfältigen Veröffentlichungen im Thrash-Genre sicherlich nicht der Normalfall. Also, wer in jüngster Zeit bei Alben der Amis Fuled By Fire und Lazarus A.D. oder den Brasilianern Violator zugeschlagen hat, der sollte schnellstens auch den Nachwuchs des deutschen Thrash-Metal supporten." 9/10 Punkte

   

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