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(TAB) Osnametal.de - online

„Mit "The Atomic Blast" wurde ein, mit Liebe zum Detail, angefertigtes Debüt abgeliefert, welches wirklich erstklassig ist. Wollen wir hoffen, dass es in Zukunft noch mehr davon gibt!“ 4 von 5 Punkten
   

(TAB) Rock Hard

War früher alles besser? Blödsinn! Trotzdem üben gerade die achtziger Jahre eine große Faszination auf viele junge Metalbands aus. Die Oldschool-Thrasher ERADICATOR aus dem Sauerland sind da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Ihr Debütalbum “The Atomic Blast" ist praktisch eine Zeitreise in die Ära, in der das Genre seine Ursprünge hat. Das hat einerseits zwar Charme, auf der anderen Seite fehlt es den neun Eigenkompositionen (noch) an der eigenen Note, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit Megadeth, Kreator, Slayer und der Bay Area-Fraktion von Metallica bis Testament haben nämlich einmal mehr die üblichen Verdächtigen ihre Spuren hinterlassen. Letztlich klingen ERADICATOR aber typisch deutsch, was nicht despektierlich gemeint ist, und an dem sauberen, nicht zu altbackenen Sound gibt es auch nichts zu meckern. 6,5 Punkte Buffo
   

(TAB) Rock City News

Thrash is back! Naja, eigentlich ist es ja bereits der dritte oder vierte Frühling. Dennoch verdient das Full Length-Debüt von Eradicator in der Flut der Veröffentlichungen besondere Aufmerksamkeit. Wo andere Bands ihr Nichtskönnen hinter den Begriffen „Retro“ oder „Kult“ verstecken, bestechen die vier Sauerländer durch musikalisches Können. Interessante Songstrukturen, fulminante Gitarrensoli, eigenständiger Gesang und eine Produktion, die es in sich hat, hieven die Truppe auf Anhieb an die Spitze der deutschen Thrash-Bewegung. Obwohl man so deutsch ja gar nicht klingen mag. Pate für den auf „The Atomic Blast“ zelebrierten Sound standen wohl eher diverse Bay Area-Helden, allen voran die zwar unverwüstlichen, aber dennoch in die Jahre gekommenen Slayer. Lange Rede, kurzer Sinn: Wohl einer der interessantesten und professionellsten nationalen Newcomer der letzten Jahre. Zugreifen und kräftig das Haupthaar schütteln!  8 Punkte
   

(TAB) Metal Hammer

Hier steht Thrash drauf, hier ist Thrash drin: Eradicator spielen den klassischen Nackenbrecher-Stoff, irgendwo im Bermuda-Pit zwischen (alten) Anthrax, (alten) Megadeth, (alten) Annihilator und den rumpeligeren einheimischen Helden wie (selbstredend alten) Kreator oder (ihr ahnt es schon: alten) Destruction. Das artet nicht immer in atemlose Geschwindigkeit aus – mittlere Tempi haben die vier Sauerländer ebenso drauf wie ein paar grölkompatible Hooklines (‘War In My Head’) und melodische Gitarren-Tricks. In technischer Hinsicht kann man dem Vierer kaum Vorwürfe machen, und dass die Vocals aus wenig variablem Geröhre der, natürlich, alten „Exodus nur tiefer“-Schule bestehen, erhöht den Old School-Charme noch. Die Texte klingen ebenso nach „früher“: Weltuntergang, Teufel, atomare Apokalypse und so. Allerdings fallen sie so dermaßen klischeebehaftet und hölzern aus, dass wir hierüber mal die Kutte des Schweigens hüllen. Der Sound – angenehm klassisch-rüde, dabei durchaus luftig und nicht modern überproduziert und überverzerrt – geht jedoch in Ordnung. Unter dem Strich ergibt sich Folgendes: Eradicator geben sich keine Blöße, bieten allerdings auch keine Überraschungen, keine eigene Note, keine großen Songs. Oder kürzer: Es gibt kaum Gründe, THE ATOMIC BLAST scheiße zu finden, aber auch keinen, weswegen man die Scheibe haben müsste. 4/7 Punkte
   

(TAB) Heavy

Schon die Debüt-EP ‘Back To The Roots’ der sauerländischen Old School-Thrasher von ERADICATOR hat mir gut gefallen, aber in den zwei Jahren seit der Veröffentlichung hat sich einiges getan. Das Wichtigste zuerst: Gitarrist Sebastian Stöber hat sich doch tatsächlich von seinem Old School Afro getrennt und ihren Sänger Lars Schlabach hat die Band auch noch vor die Tür gesetzt. Der Afro-lose Sebastian übernimmt jetzt auch noch den Gesang und macht dies richtig gut. Im Genre des Bay Area inspirierten Old School-Thrash Metal würden mir momentan wenige bis gar keine deutschen Bands einfallen, die es mit ERADICATOR aufnehmen können. Die neun Stücke von ‘The Atomic Blast’ sind ein machtvolle Demonstration musikalischer Kompetenz und dürften Genre-Fans (insbesondere solche, die auf TESTAMENT stehen) vorzüglich reinlaufen. Der exzellente Sound tut ein Übriges dazu, die Band mit ihrem Debüt solide in der Metalszene zu etablieren. Meine Faves des vorliegenden Albums sind momentan der Opener ‘Possessed By The Devil’, ‘Thrashing Through The Pit’ und ‘Trigger To Apocalypse’.
(10 Punkte) Martin Brandt
   

(TAB) Storm Of Steel

Auf die schon sehr starke EP konnten die Sauerländer noch einen draufsetzen. Viel Bay-Area, insbesondere Forbidden kommen mir öfters in den Sinn, gewürzt mit deutschem Thrash ergeben ein sehr schmackhaftes Menü. Mit "When Bullets Drop Like Rain" ist nur ein Song der EP vorhanden und ebenso ein Anspieltip wie "Possessed By The Devil", "War In My Head" oder "Place Of No Return". Nach dem Ausscheiden des alten Sängers hat sich Sebastion Stöber selber das Mikro geschnappt und macht die Sache mehr als eindrucksvoll. Da gibt es auch einen halben Zähler mehr als bei der EP, ergo 5,5 Punkte. Christian
   

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01.06.2018 Büßfeld, HE

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