ERADICATOR - METAL HAMMER

Hier steht Thrash drauf, hier ist Thrash drin: Eradicator spielen den klassischen Nackenbrecher-Stoff, irgendwo im Bermuda-Pit zwischen (alten) Anthrax, (alten) Megadeth, (alten) Annihilator und den rumpeligeren einheimischen Helden wie (selbstredend alten) Kreator oder (ihr ahnt es schon: alten) Destruction. Das artet nicht immer in atemlose Geschwindigkeit aus – mittlere Tempi haben die vier Sauerländer ebenso drauf wie ein paar grölkompatible Hooklines (‘War In My Head’) und melodische Gitarren-Tricks. In technischer Hinsicht kann man dem Vierer kaum Vorwürfe machen, und dass die Vocals aus wenig variablem Geröhre der, natürlich, alten „Exodus nur tiefer“-Schule bestehen, erhöht den Old School-Charme noch. Die Texte klingen ebenso nach „früher“: Weltuntergang, Teufel, atomare Apokalypse und so. Allerdings fallen sie so dermaßen klischeebehaftet und hölzern aus, dass wir hierüber mal die Kutte des Schweigens hüllen. Der Sound – angenehm klassisch-rüde, dabei durchaus luftig und nicht modern überproduziert und überverzerrt – geht jedoch in Ordnung. Unter dem Strich ergibt sich Folgendes: Eradicator geben sich keine Blöße, bieten allerdings auch keine Überraschungen, keine eigene Note, keine großen Songs. Oder kürzer: Es gibt kaum Gründe, THE ATOMIC BLAST scheiße zu finden, aber auch keinen, weswegen man die Scheibe haben müsste. 4/7 Punkte

Thrash Over Walsrode Pt. III

am 27.04.2019
Walsrode, NI

Death Sentence

am 04.05.2019
Liebengrün, TH

Schwalm Metal Open Air

am 23.08.2019
Neukirchen, HE
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