ERADICATOR - Necroweb.de (online)

"Im thrashlastigen Outfit präsentieren sich die vier Mannen von Eradicator auf ihrem Zweitwerk “Madness Is My Name”.
Und auch musikalisch geht es in die 80er Bay Area-Gefilde, ohne dabei altbacken zu klingen.

Elf Songs sind es, die dem Hörer eine knapp 50-minütige Metal-Unterhaltung bescheren. Eine stolze Spielzeit in Anbetracht der schnell dahinjagenden Nummern.

Den Anfang macht sogleich der Titeltrack, welcher zunächst mittels eines langen instrumentalen Intros eröffnet wird.
Bereits jetzt liegt der Schwerpunkt auf der Gitarrenarbeit, während das Schlagzeug alsbald volle Fahrt aufnimmt.
Gesanglich zeigt man, dass man Szenegrößen wie Testament, Pantera und Kreator in nichts nachsteht. Allerdings wird nicht nur auf hohe Gesangslinien (wie sie beispielsweise bei Exciter anzutreffen sind) verzichtet, sondern ebenfalls auf allzu aggressive Vocals. Vielmehr beschränkt man sich auf soliden, markanten, teils rauen Klargesang, der nur wenige Male den emotionslosen und eintönigen Klang verlässt. Dies geschieht immer genau dann, wenn Sänger und Gitarrist Sebastian Stöber die Melodieführung auch stimmlich aufnimmt.
Immer wieder bringt das Quartett zudem Breaks und Rhythmuswechsel in den Songs unter, sodass eine abwechslungsreiche Songstruktur entsteht, die dennoch zum steten Headbangen einlädt.

Auch “Baptized In Blood” kann sich hören lassen. Zwar nimmt man hier das Tempo etwas zurück, dadurch büßt der Song allerdings nichts von seiner Eindringlichkeit und Nackenbrecher-Struktur ein.

Ungewohnt prägnant kommt “Last Days Of Defiance” mit seinen 3:30 Minuten als kürzester Titel daher. Entsprechend zügig geht es dabei zur Sache.
Auflockernd bringt man immer wieder Breaks und Tempowechsel unter, während vor allem das Schlagzeug stets im rasanten Geprügel mündet. Gerade dieser Titel in der zweiten Hälfte des Albums “Madness Is My Name” bewahrt das ganze Getrümmer vor dem nahenden Gleichklang.

Thrash Metal Fans der ersten Stunde können sich freuen, denn aus deutschen Landen macht Eradicator den ehemaligen Bay Area Größen alle Ehre.
Würdig vertritt man den hier zelebrierten Old School Thrash Metal, der handwerklich ohne Makel und klanglich astrein (jedoch ohne überproduziert zu wirken) auf den Silberling geprügelt wurde.
Die gezeigte konstante Leistung auf “Madness Is My Name” verdient somit 8,5 Punkte und lässt einzig den Wunsch nach etwas mehr Abwechslung offen."

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